Tahiti

Allein das Wort bringt einen schon zum Träumen – Tahiti, das Paradies auf Erden. 118 Inseln umfasst Französisch Polynesien, besser bekannt als Tahiti. Die Inseln gehören zu Frankreich, und damit zur Europäischen Union, was die Einreise sehr einfach macht. Tahiti hat unzählige Sehenswürdigkeiten, hier einige Empfehlungen. Die Hauptinsel: Tahiti Die größte Insel der Gruppe, die ihr auch den Namen gab, ist die am dichtesten bevölkerte und der Startpunkt eines Besuchs für alle Reisenden aus dem Ausland. Sie landen im Faa'a Airport in der Nähe der Hauptstadt Papeete. Die Insel hat die Form einer Acht, mit einem größeren Teil, der als Tahiti Nui bezeichnet wird, wobei Nui für „groß“ steht, und einem kleineren Teil, Tahiti Iti (Iti für „klein“). Die Insel hat hohe, dicht bewachsene Berge und schroffe Küsten – eine dramatisch schöne Landschaft. Hier finden sich Wasserfälle und kleine Gebirgsseen, ebenso wie Strände mit weißem und schwarzem Sand und tiefblaue Lagunen. Die beste Möglichkeit die Insel zu erkunden ist eine Rundfahrt, die natürlich das National Museum und das Paul Gauguin Museum beinhalten sollte, und natürlich auch Papeete mit seinen farbenfrohen Märkten.

Moorea

Die herzförmige Insel war der Schauplatz vieler Hollywood Klassiker wie der Meuterei auf der Bounty. Zwei große Buchten formen die Insel: die Cook Bay und Opunohu, die man vom Belvedere Blickpunkt aus am besten sehen kann. Auf Moorea wachsen Ananas und Mango, ebenso wie die berühmte Vanille.

Huahine

Huahine liegt nordwestlich von Tahiti, nur eine kurze Flugstrecke entfernt. Huahine besteht aus zwei Inseln, die von einem Isthmus verbunden und von einem Korallenriff umgeben werden. Die Hauptstadt der Insel nennt sich Maeva – das tahitianische Wort für „Willkommen“ und so fühlt sich der Besucher auch. Besichtigen kann man die Insel über eine schmale Landstraße, die von der Strandküste auf die Berge führt, von denen aus man einen atemberaubenden Blick auf Land und Meer hat.

Raiatea

Diese Insel war einst ein Sammelpunkt der Könige, die hier wichtige Zeremonien zelebrierten und Verhandlungen führten. Hier auf Raiatea gibt es den einzigen befahrbaren Fluss der Inselgruppe, den man mit einem Motor-Kanu besichtigen kann. Segler können von dieser Insel aus Ausflüge auf den Pazifik machen und dabei Tiefseefischen gehen. Die botanische Besonderheit der Insel ist die Tiare Apetahi, die sonst nirgendwo auf der Welt wächst. Die duftende Blüte des Baums erinnert an ein junges Mädchen, die aus unerfüllter Liebe zu einem Königssohn starb. Da die Blüte sich mit einem leisen Knacken öffnet, erzählen die Tahitianer, dies wäre das Geräusch ihres brechenden Herzens.

Tahaa

Diese kleine, wenig bevölkerte Insel bietet noch echte tahitianische Lebensart. Die Einwohner leben vom Fischfang und Viehzucht – und vom Anbau der Vanille Orchidee, deren Duft die Luft erfüllt, was der Insel auch den Beinamen „Vanille Insel“ gab.

Bora Bora

Bora Bora wird als die romantischste Insel der Welt bezeichnet, und das ist sie auch. Die winzige Insel wird von einer Perlenkette aus Riffen umgeben. Atemberaubend schöne Berge bieten den aufregenden Hintergrund für unglaublich schöne, türkis-, aquamarin- und lapislazulifarbene Lagunen. Die Landung mit dem Flugzeug auf Bora Bora ist ein Abenteuer für sich: gelandet wird auf einem schmalen Sandstreifen, der von den Amerikanern während des zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Zu den Aktivitäten auf Bora Bora zählt auch das Füttern von Riffhaien. Wer möchte, kann im Lagunarium auch mit Haien, Mantarochen und Meeresschildkröten schwimmen gehen.

Die Marquesas

Die Marquesa Inseln liegen rund 1000 Kilometer nordöstlich von Tahiti. Sechs bewohnte und sechs unbewohnte Inseln bilden dieses raue Paradies, das eine dramatische Szenerie und echtes polynesisches Leben bietet. Hier gibt es keine Lagungen, dafür dichte Urwälder, hohe Wasserfälle und eindrucksvolle Klippen. Hierher zog sich Paul Gauguin zurück, und hier lebte angeblich Herman Melville. Übernachten kann man auf den Inseln Nuku Hiva und Hiva Oa, wo es viele charmante kleine Hotels und Pensionen gibt.